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Gesundheit

Alles Wissenswerte rund um den EHEC-Keim

VitaminpillenEHEC bedeutet „Enterohämorrhagische Escherichiacoli-Bakterien“. Diese sind Darm-Bakterien aus der Art der „Coli-Bakterien“ (die im Darm eigentlich eine sehr wichtige Aufgabe übernehmen: Sie wehren Krankheitserreger ab und spalten Nährstoffe). Diese Bakterien existieren vor allem in Därmen von Wiederkäuern (Rindern). Ihnen schadet dies nichts, dem Menschen jedoch erheblich, kommt er in Kontakt mit diesen Bakterien setzten diese gefährliche Giftstoffe im Körper frei.

Im Verlauf der Erkrankung kann das Bakterium die Nieren schädigen und Blutzellen zerstören. Auf diese Weise starben bisher schon 10 Menschen in Deutschland. Vom EHEC Keim betroffen ist vor allem Gemüse, darunter Gurken und Tomaten. Mittlerweile geht das Robert-Koch-Institut in Berlin aber davon aus, dass auch andere Lebensmittel die nicht gekocht werden betroffen sind. Wer davon etwas im Haus hat, sollte es möglichst schnell entsorgen. Die Keime lauern dabei aber auch auf Schnittbrettern und Messern, also überall dort, wo man mit rohem Gemüse in Kontakt kommen kann. Dort ist hygienische Sauberkeit oberstes Gebot. Schützen kann man sich auch noch anderweitig, indem man sich häufig und gründlich die Hände wäscht, (mindestens aber nach jedem Toilettengang und Berührung mit einer Fläche, die ein anderer Mensch berührt hat).

Symptome der Erkrankung sind Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber und Übelkeit, bis sie sich zeigen kann zwischen zwei Tagen bis über eine Woche vergehen. Zwar eine etwas bizarre Information – wenn sie auch einen Teil der Bevölkerung aufatmen lassen sollte – die Hälfte der EHEC-Erkrankten Menschen sind Frauen. Dies liegt wohl vor allem daran, dass selbst heute immer noch hauptsächlich Frauen Speisen zubereiten. Bio ist eben doch nicht in jedem Fall gesund.

Quelle: Webhelp