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Gastbeiträge

Astaxanthin – der Zellschutz aus der Alge

Antioxidantien helfen unserem Körper dabei, die Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen – das ist nichts Neues. Neu ist jedoch der Trend um das Super-Antioxidans Astaxanthin, das seit einiger Zeit für Furore sorgt. Der Grund: Studien weisen Astaxanthin als den stärksten bisher bekannten Radikalfänger aus. In diesem Artikel klären wir die Frage, was Astaxanthin überhaupt ist, woher es stammt und welche Wirkung man als Anwender erwarten kann.

Der Ursprung: Haematococcus Pluvialis

Hinter dem kryptischen Namen Haematococcus Pluvialis verbirgt sich eine Alge, die in der Lage ist im Falle von Stresssituationen Astaxanthin zu produzieren. Entzieht man ihr die Nahrung oder setzt sie extremen Temperaturen aus, so verändert sich ihre Farbe von grün nach rot. Astaxanthin führt nämlich nicht nur dazu, dass der Organismus vor schadhaften Einflüssen geschützt ist, es besitzt auch eine stark färbende Wirkung.

Da die Alge am unteren Ende der Nahrungskette steht, gelangt das Astaxanthin Schritt für Schritt, Fressfeind für Fressfeind weiter nach oben – bis schließlich auch zum Menschen, doch in der Regel nur in minimaler Konzentration. Eine besonders hohen Astaxanthingehalt weisen viele Meerestiere, wie z. B. Krebse oder der Lachs auf – dort ist die rote Farbe ebenfalls offensichtlich.

Doch Astaxanthin wird auch in der Industrie verwendet, die sich die eben erwähnte färbende Eigenschaft zu Nutze macht. Zu beachten ist, dass hier jedoch fast immer auf synthetisches, d. h. künstliches Astaxanthin gesetzt wird, welches man aus Mineralölen gewinnt. Für den Menschen ist dies zwar nicht gefährlich, laut Studien bringt so gewonnenes Astaxanthin jedoch nicht den gewünschten Effekt für die Gesundheit.

Die Wirkung: Das Besondere an Astaxanthin

Astaxanthin bringt im Vergleich zu anderen Radikalfängern zwei entscheidende Vorteile:

  1. Da es sich um ein Karotinoid handelt, wird es in den Körperzellen gespeichert und nur dann freigesetzt, wenn Bedarf besteht. Im Gegensatz dazu müssen Antioxidantien wie Vitamin C mehrmals täglich zugeführt werden um einen Zellschutz zu gewährleisten.
  2. Viele Antioxidantien schützen die Zelle entweder von außen oder von innen. Astaxanthin macht beides und reichert sich zusätzlich in der Zellhülle an – bildet sozusagen einen ganzheitlichen Schutzschild vor oxidativem Stress.

Bagchi et al. Fanden 2001 in einer Untersuchung heraus, dass Astaxanthin dadurch gut 60-mal so stark wie Vitamin C und knapp 19-mal so effektiv wie Vitamin E wirkt – auch zeigte man hier, dass diese potente Wirkung nur bei natürlichem Astaxanthin gegeben ist.

Erfahrungen mit Astaxanthin

Das Portal Astaxanthin360.de bietet Anwendern die Möglichkeit, sich in einer Facebook-Gruppe über gemachte Erfahrungen sowie Erfolge mit Astaxanthin auszutauschen. Dabei sind bereits erstaunliche Berichte zusammengekommen, die entsprechend aufbereitet auch auf der Website einzusehen sind (zu finden hier).

Unter anderem Berichten Konsumenten von folgenden Effekten:

  • Linderung von arthritischen Beschwerden (Medikamentendosis konnte stark reduziert werden)
  • Hilfe bei Akne
  • Die Haut ist besser vor der Sonne geschützt und bekommt einen attraktiveren Farbton
  • Entzündliche Leiden wie Rheuma oder Darmerkrankungen werden gemildert
  • Mehr Ausdauer und schnellere Regenration nach Belastungen
  • Hilfe bei Schilddrüsenerkrankungen

und vieles mehr.

Auch die Wissenschaft betont das sehr breite Wirkungsspektrum von Astaxanthin. So fanden Guerin et al. 2002 heraus, indem sie 247 Anwender zwischen 20-87 Jahren befragen, dass bei über 80% der Studienteilnehmer eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eintrat: Schmerzen in Muskeln und Gelenken sowie chronische Rückenschmerzen nahmen ab. Asthma- und Arthritis-Symptome besserten sich und sogar Beschwerden im Zuge von bösartigem Prostatawachstum gingen zurück.

Fazit: ein Versuch lohnt sich

Mittlerweile sind natürliche Astaxanthinpräparate erschwinglich und gut verfügbar. Eingenommen werden im Schnitt 4 bis 12 Milligramm pro Tag – zunächst höher dosiert um die Speicher zu füllen und danach niedriger zum Erhalt des Astaxanthin-Levels in den Zellen.

Sowohl Berichte aus der Praxis, als auch wissenschaftliche Untersuchungen sprechen sich sehr positiv aus und es scheint für Jeden positive Auswirkungen zu geben. Ob krank oder bereits topfit, vom Sonnenschutz über entzündungshemmende Eigenschaften bis hin zum Immun-Booster: Astaxanthin vermag sowohl zu lindern als auch zu stärken und zu guter Letzt profitiert sogar das Äußere – schön, gesund und fit sein möchte schließlich jeder und genau deshalb ist Astaxanthin einen Versuch wert.

Gastbeitrag von Maximilian B.

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