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Ernährung

Die Ernährungspyramide: nicht neu, aber unbekannt

ErnährungspyramideDie „neue“ Ernährungspyramide ist schon fast 10 Jahre alt und wurde von der Harvard Universität entwickelt. Sie zeigt, in welchen Mengen wir welche Lebensmittel zu uns nehmen sollten, und dadurch fit und schlank bleiben.

Was haben die Stufen der Pyramide zu bedeuten?

Nach dem Essen steigt der Blutzuckerspiegel an. Entweder schnellt er sofort in die Höhe und fällt auch schnell ab, oder er steigt langsam an und bleibt auf einer mittleren Höhe kontant. Die zweite Variante ist für uns einfach gesünder, ob es ums Gewicht oder die körperliche Gesundheit geht.

Der sogenannte glykämische Index zeigt an, in wie weit der Blutzuckerspiegel durch die Aufnahme eines Lebensmittels nach dem Essen ansteigt. Danach sind die Lebensmittel in dieser Pyramide bemessen. Je höher die Stufe, umso schneller steigt unser Blutzuckerspiegel, d.h. dass die niedrigeren Stufen für euch gesundheitsförderlicher sind und ihr davon mehr essen solltet, als andere Dinge.

Stufe 1: die Basis aus Wasser und Bewegung

Ein durchschnittlicher Mensch, d.h. ohne besonders geistige oder körperliche Anstrengungen, muss am meisten darauf achten, mindestens 2 l Wasser täglich zu trinken und sich zu bewegen. Bewegung bedeutet nicht Leistungssport, sondern das Antreiben des Stoffwechsels.

Hierbei bedeutet die Basis, dass unser Körper es unbedingt braucht, um überhaupt zu arbeiten. Sonst können die positiven Effekte der anderen Lebensmittel nicht so gut wirken.

Stufe 2:

Obst und Gemüse

  • Obst
  • Gemüse
  • Pflanzliche Öle

Fest steht, dass Obst und Gemüse zu keiner Mahlzeit fehlen sollte. Dieses Credo kann man sich zu Herzen nehmen und dann auch umsetzen. Mindestens fünf Portionen frisches Obst und Gemüse solltet ihr essen. Auch pflanzliche Öle (aber bitte kein Sonnenblumenöl) sind aufgrund der ungesättigten Fettsäuren gut für unseren Körper.

Stufe 3:

  • NüsseHähnchenfleisch
  • Milch
  • Milchprodukte (z.B. Käse, Joghurt)
  • Eier
  • Fisch
  • fettarmes Fleisch (wie Huhn oder Pute)

Etwas weniger als von Obst, Gemüse und pflanzlichen Öle solltet ihr eurem Körper von diesen Lebensmitteln zuführen. Meine Empfehlung ist zusätzlich, dass man aus verschiedenen Gründen von Milch und Milchprodukten noch weniger essen sollte.

Stufe 4:

  • VollkornprodukteNudeln roh
  • Reis
  • Nudeln
  • Kartoffeln
  • Getreideprodukte

In geringerem Maße solltet ihr hiervon essen. Durchschnittlich bestehen diese Nahrungsmittel aus über 60% Kohlenhydrate zur Energieversorgung. Dabei ist zu beachten, dass aber Haferflocken und Vollkornprodukte langsamer ins Blut gelangen und deswegen sollte man diese generell bevorzugen.

Stufe 5:

  • Süßigkeiten
  • FastfoodOrangenlimonade
  • Süßgetränke
  • Wurstwaren und rotes Fleisch
  • Alkohol und andere Genussmittel

Auf der Spitze stehen diese Lebensmittel, die eigentlich alle Genussmittel sein sollen und auch verzehrt werden können, aber maßvoll. Die Nahrungsmittel an sich sind –außer Alkohol- nicht wirklich giftig. Das Problem liegt eher dabei, dass man statt gesunder Nahrung diese leeren Kalorien isst und dadurch ein Mangel entsteht. Jedoch sind auch einige gesundheitsschädliche Stoffe wie Transfettsäuren darin enthalten.

An diesen „Richtlinien“ solltet ihr euch halten, wenn ihr einen gesunden Lebensstil pflegen wollt. Gut ist, dass die Pyramide nur einen Leitfaden gibt, aber keinen Ernährungsplan. Schließlich hat jeder einen anderen Geschmack und so sollte jeder selbst entscheiden können, was er essen möchte.

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Kommentarbereich

1 Kommentar zu “Die Ernährungspyramide: nicht neu, aber unbekannt”

  1. hey nich schlecht 😀

    Hinzugefügt von dame | Juni 1, 2011, 08:55
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