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Gesundheit

Eine geschwächte Männlichkeit durch Inkontinenz?

Elf Prozent der Menschen in Deutschland sind inkontinent. Das sind sieben bis acht Millionen Menschen. Davon sind Männer und Frauen jeder Altersklasse betroffen. Eigentlich müsste man über dieses intime Thema normal reden können, aber das Selbstverständnis ist in der Öffentlichkeit noch nicht da.

Zu wenige Medien berichten über dieses Thema. Auch in der Schule wird darüber nicht gesprochen, was sehr schade ist. Obwohl so viele Menschen daran leiden, haben Männer allerdings das größte Problem zum Arzt zu gehen, geschweige denn darüber zu reden. Die Gründe sind vielfältig. Manche Männer verbinden Inkontinenz mit Impotenz, obwohl noch nie eine Verbindung zwischen diesen beiden Krankheiten gefunden worden ist. Manche Männer fühlen sich stark und durch diese Erkrankung fühlen sie sich geschwächt. Es gibt wahrscheinlich noch mehr Gründe für das Schweigen. Darauf sollte man sich allerdings nicht konzentrieren. Wichtiger ist, was man dagegen tun kann. Wie kann Inkontinenz behandelt werden?

Der Arzt hat viele Antworten. Die Behandlungsmethoden sind vielfältig. Fest steht, dass Inkontinenz sehr oft erfolgreich behandelt wird. Um auch mit den Symptomen, also das Verlieren von Urin, bis zur endgültigen Heilung zurechtzukommen, empfehlen Ärzte sogenannte Inkontinenz-Unterwäsche oder Inkontinenz-Vorlagen, zum Beispiel Abri Man produziert von der Firma Abena. Diese Unterwäsche ist für Mann und Frau jeweils auf die Anatomie angepasst. Sie liegt hauteng an, sodass gesichert ist, dass keine Flüssigkeit auslaufen kann. Auch liegt sie nicht zu eng an, so dass die Unterwäsche sehr bequem ist und für einen Außenstehenden nicht als Inkontinenz-Unterwäsche zu erkennen ist. Hinzu kommt, dass viel Flüssigkeit von der Unterwäsche aufgenommen werden kann. Je nach Grad der Inkontinenz gibt es auch unterschiedlich stark saugfähige Binden. Was für einen Betroffenen ebenfalls wichtig ist, ist die Geruchsneutralität, die auch gewährleistet ist.

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