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Ernährung

Fruchtsaft – das Alibi-Obst

Die meisten, die nicht genügend Obst und Gemüse zu sich nehmen, wollen ihr Gewissen damit hintergehen, Fruchtsäfte zu trinken. Doch was ist dran am Fruchtsaft?

An sich sind die Inhaltsstoffe von Fruchtsäften gesund: einfaches Obst. Die Produktion zerstört aber alle Inhaltsstoffe.

1. Pressung

Das Obst wird zuerst gepresst und das geschieht auch meist bei höheren Temperaturen als 40 Grad. Somit können alle wertvollen Mikronährstoffe darin zerstört werden.

2. Erhitzen

Das Obst muss leider auch erhitzt werden, damit es haltbar gemacht wird. Denn nur so können alle Bakterien und andere Organismen zerstört werden. Doch der Verlust der Mikronährstoffe wird somit erhöht.

3. Zusätze

Bei den meisten Säften werden auch noch Zucker oder andere Stabilisatoren hinzugegeben.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente bleiben zwar erhalten, aber der Saft entspricht letztendlich nicht dem Fruchtsaft, den wir selbst pressen könnten.

Meine Tipps für euch:

  1. Wenn man den Geschmack von Fruchtsäften mag, sollte man beim Kauf darauf achten, dass 100% Fruchtgehalt auf der Packung steht, aber nicht „Zucker“ oder ähnliches auf der Zutatenliste.
  2. Wenn man Fruchtsaft trinken möchte, dann am besten mit Sprudelwasser oder stillem Wasser verdünnen, damit der Zuckergehalt reduziert wird.
  3. Am besten kauft ihr gar nicht erst Fruchtsaft, sondern Obst. Dieses kann man (wie bei Orangen) pressen oder auch mit einem Entsafter zu Saft verarbeiten. Der Saft muss zwar in den nächsten Stunden schnellstens getrunken werden, aber das sollte euch nicht daran hindern. Ein Beispiel für ein Saft-Mix wäre: Orangen, Äpfel und Karotten.

Aber probiert´s einfach selbst!

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