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Gesundheit

Gifte auch in Kleidungsstücken

JeanshoseWir haben es täglich um uns: Gift. Ob Schwermetalle oder chemische Verbindungen – sie verfolgen uns überall. Gifte sind in der Luft, auf dem Boden, im Wasser, im Essen und sogar auf unserer Haut. Ja, einige Substanzen in Kleidungsstücken sind schädlich für uns. Worauf sollte man achten, damit das Gift-Fass im Körper nicht überläuft?

Ungefähr 7000 Zusatzstoffe werden von der Textilindustrie als Hilfsmittel in Kleidungsstücken verarbeitet. Sei es, dass die Hose knitterarm sein muss, sei es, dass der Pullover weich sein muss, oder sei es, dass das T-Shirt mit einer Neon-Farbe gefärbt sein muss. Dafür werden nämlich immer diese Hilfssubstanzen verwendet. Leider müssen diese Zusatzstoffe nicht in der Kleidung deklariert werden. Nur das Hauptmaterial, das verwendet wurde, wie Baumwolle oder Polyester muss in Prozenten angegeben werden. Das macht es dem Verbraucher schwer nachzuvollziehen, welche Kleidungsstücke unbedenklich sind oder welche gesundheitsschädlich sind. Denn Fakt ist, dass viele Hilfsstoffe, wie Azofarben und Dispersionsfarben, gesundheitsschädlich, ja sogar krebserregend sein können. Daher ist ein guter Schritt, darauf zu achten, was man überhaupt kauft, damit man nicht überflüssig mit chemischen Substanzen in Kontakt kommt.

Auf Siegel achten

Wenige Marken oder Kollektionen sind mit einem Siegel versehen. Auf diese Siegel sollte man achten und sich damit beschäftigen. Kleidung aus Naturstoffen trägt meistens ein Siegel, das anzeigt, dass keine chemischen Substanzen hinzugefügt wurden. Andere Siegel machen klar, dass dieses Kleidungsstück aus 100% Baumwolle besteht. Jedenfalls sollte man diese Siegel auf keinen Fall übersehen.

Der Geruchstest

Manche chemische Substanzen kann man meilenweit riechen. Daher sollte der eigene Geruchstest her. Jeder Laie kann sagen, ob dies ein natürlicher oder chemischer Geruch ist. Wenn der Geruch des Kleidungsstückes unangenehm ist, sollte man diesen auf keinen Fall kaufen und tragen.

Auf seriöse Hersteller achten

Nicht immer hat das Teuerste die beste Qualität und nicht immer hat man beim Billigsten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Markenprodukte sind meist überteuert und Billigprodukte haben meist einen Haken bei der Produktion, vor allem schlechte Arbeitsbedingungen oder billige Materialen, aus denen die Kleidung zusammengesetzt ist. Letztere sind dann auch meist chemisch produzierte Materialien, weil Materialien aus natürlichen Quellen, wie zum Beispiel Wolle, einfach aufwendiger und teurer produziert werden. Daher ist das Billigste meist nicht gut. Man muss einen Mittelweg finden: Mein Tipp: Einen Pullover für 4€ eher nicht auswählen (es sei denn, er ist herunter gesetzt), ein Pullover für 100€ (einfach überteuert!) auch nicht kaufen, aber ein Pullover für 20-40€ ist angemessen. Ein seriöser Hersteller ist zum Bespiel Esprit. Da kann man gute Kleidungsstücke finden. Auf der Seite www.esprit-pullover.de findet man mehr zum Thema qualitativ hochwertige Pullover.

Vorm ersten Tragen einmal waschen

Wenn man das Kleidungsstück gekauft hat, weil es natürlich riecht, vielleicht ein auszeichnendes Siegel hat und von einem seriösen Hersteller produziert wurde, steckt man dieses am besten direkt in die Waschmaschine. Damit bewirkt man, dass bereits einige chemische Substanzen, die nicht fest am Stoff gebunden sind, heraus gewaschen werden.

Mit diesen Tipps kann man zwar nicht verhindern, dass man mit chemischen Substanzen aus Kleidungsstücken in Kontakt kommt, aber man kann die Wahrscheinlichkeit bestimmt zumindest reduzieren.

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1 Kommentar zu “Gifte auch in Kleidungsstücken”

  1. […] zu umweltgerechter Kleidung: Über Gifte in Textilien haben wir an dieser Stelle […]

    Hinzugefügt von Kein Angora: Modekette stoppt Bezug der Kaninchenwolle » Tuzz.de | Dezember 9, 2013, 16:41
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