Wie Ernst sollte man das ganze nehmen, Wie Ernst meinen es die Abzocker ?
Erstes Indiz, das die Abzocker Ihr Forderung selbst nicht ernst nehmen :
Steigen wir mal mittendrin ein, und lassen die Frage, ob ein gültiger Vertrag zu Stande kam offen. Unterstellen wir sogar mal, dem wäre so! Welche Möglichkeiten haben die Unternehmen dann, Ihr Geld einzutreiben?
Zunächst, muss natürlich eine ordentliche Rechnungserstellung erfolgen. Dann muss die Rechnung zugestellt werden. Wird diese Rechnung, dann nicht innerhalb einer gesetzten Frist (max. 30Tage) bezahlt, so kann der Gläubiger den Schuldner, durch eine Mahnung in Verzug setzten. Dies, kann eigentlich nur durch Einscheiben oder per Fax geschehen, da die für ein eventuell folgendes gerichtliches Mahnverfahren die Zustellung beiwiesen werden muss!
Praktisch, kann man nach dem geschilderten Vorgehen, ein gerichtliches Mahnverfahren erwirken. Voraussetzung hierfür ist allerdings, das in der Mahnung ein Hinweiß enthalten ist, das man vor hat ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten. Wenn Unternehmen diesen kürzesten Weg nicht gehen kann das nur zwei Gründe haben :
- Sie wollen den Kunden nicht verärgern, da er vielleicht jetzt oder in Zukunft noch mehr Geschäfte tätigen wird.
- Sie haben gar nicht vor gerichtlich zu mahnen, weil der Aufwand zu groß erscheint, oder die Rechnung aus irgend welche Gründen anfechtbar ist.
Grund eins können wir im Falle unserer Abzockenden Freunde, denke ich ausschließen. Grund zwei sticht in zweifacher Hinsicht. Erstens kosten ein gerichtlicher Mahnbescheid ca. 60 € allein Verwaltungsgebühren, plus Anwaltskosten etc.. Zweitens wurde ja nicht per Einschreiben gemahnt, und der Mahnbescheid würde in den meisten Fällen schon wegen der fehlenden Nachweisbarkeit der Zustellung abgewiesen. Außerdem, gib schon allein die Tatsache, das nicht der kürzeste Weg eingeschlagen wird, Anlass zu der Vermutung das die Mahnung nicht erst gemeint ist, wie gesagt, mit Kundentreue, brauchen unsere Abzocker wohl kaum zu rechen.
Anwälten, die Mahnungen nicht per Einschreiben verschicken, kann man eigentlich nur unterstellen, das Sie entweder ihren Beruf nicht ordentlich gelernt haben, oder ihre Mandanten falsch beraten.
Rechnungen und Mahnungen als E-Mails haben überhaut keine rechtliche Wirkung, da die Zustellung nicht nachgewiesen werden kann!
Zweites Indiz, das die Abzocker Ihr Forderung selbst nicht ernst nehmen :
In der Regel kostet ein gerichtliches Mahnverfahren, ein Unternehmen unterm Strich, incl, aller Nebenkosten, ca. 200-300 €, selbst, wenn es Recht bekommt, und der Schuldner zahlen muss. Ein Unternehmen, wird diesen Weg also nur beschreiten wenn:
- Die Streitsumme ausreichend hoch ist.
- Es ein Exempel statuieren will, um zu vermeiden, das so was öfter passiert.
- Der vorliegende Fall Modelcharakter besitzt, und ein Präzedenzfall geschaffen wird.
Mindestens die beiden letzten Gründe greifen voll, bei unseren abzockenden Freunden, warum haben sie noch nie einen gerichtlichen Mahnbescheid eingeleitet? Ein gewonnener Fall könnte Tausende dazu bewegen zu bezahlen! Sie haben also offensichtlich Angst zu verlieren!
Drittes Indiz, das die Abzocker Ihr Forderung selbst nicht ernst nehmen :
Kommen wir zum Anfang, zurück, wenn die Abzocker, echte Beweise für einen Vertragsabschluß hätten (Ein Foto vom User vorm PC, mit Anmeldeformular auf dem PC???? Eine Bestätigungs E-Mail, in der der Preis Fett dargstellt ist ?? Ein anderer eindeutiger Beweiß würde mir nicht einfallen!) würden Sie den Beweiß mit Ihrer Rechnung/Mahnung verschicken. Da die IP-Adresse das Einzige ist was sie vorweisen können, beziehen sie sich halt auf die. Was von der IP als Beweis zu halten ist, wurde ja bereits an verschiedenen Stellen erläutert!
Fazit:
Aus den genanten Gründen, bin ich mittlerweile der Meinung, das der Beste Weg mit den Mahnungen umzugehen ist:
1. Schon die Rechnung mit dem Hinweiß, „ich weiß gar nicht was Sie von mir wollen, zu meiner Entlastung sende ich Ihnen Ihre Rechnung zurück.“, zurücksenden.
2. Mahnungen: mit einem Aufkleber, das Adressfeld überkleben und mit dem Hinweiß „Annahme verweigert, zurück an Absender, Gebühr zahlt Fa. Xxx oder Anwalt Xxx „ zurücksenden.
3. E-Mails ignorieren!
Nach allen bisherigen Erfahrungen ist dies der wirkungsvollste Weg, mit der Sache umzugehen!
Vielleicht gibt es noch mehr Indizien, dann Postet sie!
Ich habe noch ein paar Beispiele dafür, dass unsere Freunde aus der abzockenden Branche ihre Angebote selbst nicht ernst nehmen:
1. wird der Preis bzw. der Hinweis auf eine Zahlungsverpflichtung bewußt verschwiegen oder versteckt.
2. ein weiteres Indiz ist die Bewerbung der Inhalte. Sie werden bewußt irreführen beschrieben. Bei nahmen-und-ahnen.de wird ein angeblicher wissenschaftlicher Hintergrund vorgegaukelt, sehr häufig finden sich Worte wie kostenlos oder gratis in der Angebotsseite oder, wie im Falle von nimimit.de beschreibt der Abzocker sein Angebot mit “keine Abzocke”,
3. die Inhalte selbst: kein Mensch mit nur einer funktionierenden Hirnzelle unterm Pony würde auch nur einen Cent für diesen Blödsinn zahlen. Zum Beispiel findet sich in den Hausaufgabenangeboten ein loses Sammelsurium von Formelsammlungen, Aufsätzen, Lehrplänen u.ä. womit kein Schüler/Azubi/Student auch nur irgend etwas anfangen könnte. Nur um dem Verdacht, so gar nichts anieten zu wollen oder gar zu können, steht da halt irgend etwas halbwegs Passendes zum Thema da.
4. das Überraschunselement: kein Mensch erwartet überhaupt auf solchen Seiten, ein Abonnement für bis zu 2 Jahren an die Backe gehängt zu bekommen. Wenn ich beispielsweise einen Parter bei webdater.de oder Mc-Dating.de finden will, werde ich ja nicht weitersuchen wollen, nachdem ich ihn gefunden habe. Oder wie oft will ich denn die Bedeutung meines Namens hinterfragen?
Abschließend rege ich noch die umweltgerechte Entsorgung der Rechnungs-/Mahn-/Inkassoschreiben an. Entweder per Rücksendung wie oben beschrieben oder aber über entsprechde Recyclingverfahren.
Völlig egal ob die oder wir das Ernst meinen fakt ist das Ahnungslose Rentner oder andere Bürger Angst bekommen (und zahlen) , Kinder Stubenarrest oder Taschengeld (vielleicht auch schläge) bekommen weil papa zahlen musste weil er sich vorher nicht informierte und die Betrüger sich daran auch noch erfreuen. Ich habe gerade Adobe darüber informiert was für Schandtaten win-loads mit denen ihrer Software betreibt und sie wegen Piraterie verpfiffen. Ob es was bringt weiss ich nicht allerdings weiss ich wenn wir alle jetzt mal zusammen halten und mails rausschreiben an Firmen wie Mozilla oder Ahead und evtl. sogar Microsoft dann reicht es wenn eine dieser Firmen zur Anklagebank schreitet und sich diese Penner kauft. Jeder sollte eines der Plattformen win-loads oder open downloads oder gar beide nehmen und diese an die Firmen (an die wirklich grossen) weiterleiten. Das wärhe mal ein Kampf der sicher interessant wird.
Es gilt ja schon als Piraterie wenn ich jemanden etwas runterlade und ihm es für 60 Cent verkaufe obwohl das Programm kostenlos ist und das die Seiten völlig überteuert sind und mit Produkten werben die ihnen nicht einmal gehören ist schon die Frechheit an sich. Leute absofort gilt Verpfeifft die seiten nicht nur an den Verbraucherschutz sondern auch an die Firmen der Software die sie anbieten das könnte das entscheidene Mittel zum Zweck sein.