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Ernährung

Komplexe und unkomplexe Kohlenhydrate – Was ist der Unterschied?

„Morgens wie der Kaiser, mittags wie der König und abends wie ein Bettler“

So heißt das Sprichwort, was uns verdeutlichen soll, wie wir essen sollten. Doch das trifft fast nur auf die Kohlenhydrate zu. Doch auch bei den Kohlenhydraten sollte man auf die Qualität achten.

Kohlenhydrate sind die Hauptenergielieferanten unseres Körpers. Doch genauso wie bei den Fetten wird auch hier zwischen 2 Sorten unterschieden:

Die unkomplexen Kohlenhydrate sind Energie, die direkt in unser Blut schießt, weil unser Darm nicht viel aufspalten muss. Wenn wir zu viel dieser Kohlenhydrate essen, werden Fettzellen mit diesen Kohlenhydraten eingelagert und wir nehmen an Fettmasse zu. Das bedeutet für euch, dass man davon wenig essen sollte oder gar nicht und schon gar nicht abends.

-Dazu gehört alles, was Zucker ist oder Zucker enthält, unter anderem also:

  • Süßigkeiten
  • Kuchen, Kekse
  • Cola und alle anderen süßen Getränke (auch gekaufter Saft)
  • Kartoffeln

-Dazu gehört auch alles, was mit Weißmehl zubereitet ist, z.B.:

  • Toastbrot
  • Brötchen, Weißbrot, Graubrot
  • Pizza
  • Nudeln

Die komplexen Kohlenhydrate gelangen langsam und konstant in unseren Körper und verhindern so zu sagen eine „Überdosis“. Die Kohlenhydrate sollten überwiegend gegessen werden, weil wir davon nicht zu nehmen (solange es auch in Maßen gegessen wird). Trotz dieser „guten“ Kohlenhydrate solltet ihr diese eher morgens und mittags zu euch nehmen und am Abend vermeiden.
-Dazu gehört alles, was das volle Korn enthält, wie:

  • alles mit Vollkornmehl bzw. Vollkornschrott (Vollkornnudeln, Vollkornbrot)
  • Weizenkeime
  • Haferflocken

Dann mal guten Appetit!

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Kommentarbereich

1 Kommentar zu “Komplexe und unkomplexe Kohlenhydrate – Was ist der Unterschied?”

  1. Hallo Nadine, kurz aber treffend zum Thema einfache und komplexe Kohlenhydrate. Jedes wirklich sinnvolle Ernährungskonzept sollte die Auswirkung der einzelnen Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel und in der Folge auf den Insulinspiegel berücksichtigen. Das Insulin hat ja eine ganz zentrale Rolle bei der Einlagerung von Energie im Fettgewebe.

    Die Auswirkung auf den Insulinspiegel macht z.B. den Unterschied zwischen schnellverdaulichen Kohlenhydraten wie Zucker, Chips, Cornflakes und langsamverdaulichen wie z.B. Haferflocken oder auch Vollkornbrot. Bei gleicher aufgenommener Kalorienmenge legen sich schnellverdauliche Kohlenhydrate viel leichter als Fett an, da ein kurzfristiger starker Energieüberschuß verwertet werden muss. Ganz besonders trifft das natürlich vor dem Schlafengehen zu, da der Energieverbrauch im Schlaf nochmals reduziert ist. Gut geeignet sind einfache Kohlenhydrate aber z.B. direkt nach dem Sport, um die Glykogenspeicher im Körper wieder aufzufüllen und die Regeneration zu erleichtern.

    Bei langsamverdaulichen (komplexen)Kohlenhydraten kann der Körper die Energie nach und nach für den laufenden Bedarf verwenden und muss nichts einlagern.

    Herzliche Grüße, ist ein interessantes Blog, werde wieder reinschauen!
    Roland

    Hinzugefügt von Roland | Juli 25, 2011, 12:04
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