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Gastbeiträge

Mit heißen Getränken gegen Erkältung und Grippe

KerzeEine neue Grippewelle ist laut den Medien im Anrollen und man sollte sich jetzt mit Tees nicht nur gegen die üblichen Erkältungen sondern auch gegen schwerwiegendere Krankheiten wappnen.

Der Anfang ist leicht gemacht

Aller Anfang ist schwer heißt es im Volksmund, aber in diesem Fall trifft es eher nicht zu. Denn schon mit einem breiten Sortiment aus Beuteltees, die man in jedem Supermarkt kaufen kann, ist man gut aufgestellt, um den Anfängen zu wehren. Der handelsübliche Pfefferminztee und Hagebuttentee ist hier unerlässlich, aber die meisten Supermärkte bieten auch besondere Mischungen und sogar Erkältungstees. Achtung: die Erkältungstees stehen meist nicht im Regal, wo Kaffee und Tee angeboten werden, sondern in der Gesundheitsecke bei Vitamintabletten, Hustensäften und Halsschmerzbonbons. Es lohnt sich auch, in die Bio bzw. Organic-Food oder Fair-Trade-Ecke zu schauen. Manchmal findet sich da auch noch ein Teesortiment. Besondere Mischungen aus dem Bioladen oder einem Teefachgeschäft sind natürlich noch besser auf die Stärkung des Immunsystems ausgerichtet.

Wirkungsweise

Tee bei Erkältung und Grippe einzunehmen ist eines der beliebtesten Hausmittel, weil es zum einen gut schmeckt und dann auch noch effizient ist. Viel Tee heißt viel Flüssigkeit und das ist ausgezeichnet für die strapazierten Schleimhäute und gepeinigte Luft- und Atemwege. Die wohltuende Feuchtigkeit macht, dass blockierte Atemwege frei werden, das Kratzen gemildert wird und allmählich alles wieder ins Lot kommt.

Bei heißem Tee ist der aufsteigende Dampf – den man so gerne einatmet, weil er ja auch köstlich duftet – wie eine Mini-Inhalation für Nase und Rachenraum. Er befeuchtet die Naseninnenwände und die Mundhöhle und mit seinen aromatischen Wirkstoffen regt er auch die Durchblutung an.

Grippewelle dieses Jahr besonders hartnäckig

Aus dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg kommen dieses Jahr besonders viele Warnungen. Zwar sind wir noch weit von dem Alptraumszenario der Schweinegrippe entfernt (die 2009/10 recht glimpflich verlief), aber der Grippeerreger hat im vorigen Jahr schon überraschend früh viele Grippe-Infektionen mit schweren Folgen verursacht und droht in unseren Breiten auch noch eine ganze Weile, also mehrere Wochen, anzuhalten. Es wurden insgesamt seit Oktober 2012 rund 1400 Fälle registriert (Stand Anfang Februar 2013). Damit ist ein fünfzehnfaches Aufkommen im Vergleich
zum Vorjahr festgestellt worden. Ein Fünftel der Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden und bislang sind drei Todesfälle eindeutig dieser Grippewelle zugeordnet worden.

Mit Grippe ist also nicht zu spaßen, aber einige simple Vorkehrungen helfen schon weiter: regelmäßiges, gründliches Händewaschen; nicht in die Hand sondern in die Armbeuge husten und Körperkontakt auf ein Minimum halten, sowohl was Kontakt mit anderen Menschen als auch Kontakt mit Flächen und Gegenständen im öffentlichen Raum betrifft. Und ausreichend trinken gehört auch zu den ganz basalen Vorkehrungen, die man gegen eine Infektion durch die derzeitige Grippewelle treffen kann.

Heißes hilft

Es sei auch nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass besonders heiße Getränke in Form von Kräuter- oder Früchtetees maßgeblich zum Wohlbefinden der Luft- und Atemwege sowie der Schleimhäute beitragen und somit die Widerstandskräfte des Körpers gegen Erkältung und Grippe stärken bzw. bei Infektion dazu beitragen, die Krankheit möglichst schnell zu überwinden.

Gastbeitrag von Olga L.

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