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Gastbeiträge

Mit Studentenkrediten sorglos studieren

GeldNach dem erfolgreichen Bestehen des Abiturs beginnt für die Absolventen ein neuer Lebensabschnitt – nicht selten an einer Hochschule. Dabei soll die Entscheidung nicht nur hinsichtlich des Spaßfaktors und der zukünftigen Berufsperspektiven getroffen werden, sondern auch bezüglich der Frage: Wie finanziere ich das Studium?

Das Griechenlandphänomen an deutschen Hochschulen

Gerade in der heutigen Zeit spielt der Faktor der Studiumsfinanzierung eine wesentliche Rolle. Während früher man noch fest davon ausgehen konnte, wer beispielsweise Jura studiert, muss zwingend wohlhabend werden, ist die heutige Zeit deutlich anders. Um beim Beispiel des Juristen zu bleiben: Der Juristenmarkt ist schon seit Jahren übersättigt; neue Absolventen brauchen schon sogenannte Prädikatsexamina, um begehrte Stellen im öffentlichen Dienst oder in Großkanzleien zu ergattern. Wer sich trotzdem für ein Studium entscheidet, sollte seine finanziellen Möglichkeiten vorab ausloten. Dies ist angesichts der beständig steigenden Preissteigerungen auch nötig. Laut Aussagen des Bundesamtes für Statistik lag die Verbraucherpreiserhöhung für das Jahr 2011 bei 2,3 Prozent und damit doppelt so hoch wie noch im Vorjahr.

Studentenkredite als studiumsfreundliche Finanzierungsmöglichkeit

Zur Studienfinanzierung bieten sich unterschiedlichste Alternativen an. Zum einen steht die Bundesausbildungsförderung – kurz: BAföG. Abhängig von der finanziellen Situation der Eltern überweist der Staat dem Studenten einen pauschal errechneten monatlichen Betrag über die gesamte Regelstudienzeit, sofern das Studium nicht schon vorher abgeschlossen oder beendet wird. Allerdings handelt es sich bei der Hälfte der Geldleistungen um ein zinsloses Darlehen, das heißt, diese muss nach einer gewissen Karenzzeit zurückbezahlt werden. Selbst wenn man einen Anspruch auf BAföG haben sollte, ächzen viele, dass die Beiträge sehr spärlich bemessen sind. Je nach Universitätsstadt reicht es gerade einmal für das Allernötigste, wenn nicht einmal dafür. Alternativ oder kumulativ bietet sich an, Studentenkredite aufzunehmen. Hierbei handelt es sich um besonders zinsgünstige Darlehn aus privater oder öffentlicher Hand, die nur Studenten angeboten werden.

Der große Vorteil im Vergleich zu einem Nebenjob ist, dass man sich weiterhin auf sein Studium konzentrieren kann. Zwar wird man mit Schulden in den Beruf einsteigen. Dafür aber mit besseren Noten und damit besseren Verdienstmöglichkeiten, welche die Kosten der Studentenkredite bei Weitem kompensieren können.